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Stefan Siegl
Business Unit Manager Performance Management
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Application Performance Management

Application Performance Management für geschäftskritische Anwendungen ist Chefsache!

Die Performance ist der Maßstab für das Antwortzeitverhalten und den Datendurchsatz einer Anwendung.

Nur wenn die Anforderungen an die Performance einer Anwendung von Anfang an definiert sind und die Umsetzung dieser Leistungsanforderungen den gesamten Lebenszyklus der Anwendung durchzieht, kann das Risiko eines Scheiterns beherrscht werden.

Ausgangslage

Die Performance gilt als eine der wichtigsten nicht funktionalen Anforderungen für den Betrieb einer geschäftskritischen Anwendung. Dennoch wird die Sicherstellung der Performance im Projekt oft bis kurz vor die Auslieferung verschoben oder komplett gestrichen.

„Time-to-Market“ bestimmt aus Management Sicht heute die Entscheidungen hinsichtlich der Entwicklung neuer Anwendungen. „Best-of-Breed“ Technologien in den einzelnen Disziplinen, wie Datenhaltung und Benutzeroberfläche, werden kombiniert mit immer abstrakteren, weil effizienteren, Entwicklungsszenarien.

Der höhere Abstraktionsgrad kann ohne aktives APM sehr schnell zu einer „unbemerkten“ Steigerung der Komplexität der Anwendung und damit zu einer Verschlechterung der Performance führen.

Die Betrachtung der Auswirkungen dieser Vorgehensweise auf die Ergebnisse hinsichtlich der Performance einer Anwendung tritt bei dieser vordergründig wirtschaftlichen Betrachtungsweise zunehmend in den Hintergrund.

Sofern denn überhaupt geeignete Testszenarien definiert sind, treten die Performanceprobleme erst in der Phase der Integrations- und Lasttests auf und können dann meist nur noch durch Steigerung der Leistungsfähigkeit der Hardware kompensiert werden um eine termingerechte Inbetriebnahme zu ermöglichen.

Oft treten die Performanceprobleme aber erst später im laufenden Betrieb auf und führen dann zu erheblichen Störungen im Geschäftsbetrieb.

Die wahre Ursache der Störung zu finden, und durch geeignete Maßnahmen gegenzusteuern, ist in der Regel komplex und teuer, da die Anwendungen üblicherweise nicht mit geeigneten Analyseschnittstellen ausgestattet sind.

Die Auswirkungen solcher Störfälle können zu erheblichen geschäftlichen Einbußen und kostenintensiven Reparaturmaßnahmen führen. Hinzu kommt, dass die Kosten zur Behebung von Performanceproblemen zum Schluss eines Projektes nicht kalkulierbar sind. 

Zielsetzung

Generelles Ziel muss es sein, die geschäftskritischen Anwendungen des Unternehmens in einer Art und Weise zu entwickeln und zu betreiben, dass einerseits die definierten Anforderungen an die Performance erfüllt werden und andererseits mögliche Störungen so frühzeitig erkannt werden, dass Gegenmaßnahmen ergriffen werden können bevor die Auswirkungen für den Anwender spürbar werden.

Für dennoch auftretende Störfälle hinsichtlich Performance müssen Maßnahmen definiert, implementiert und erprobt sein, die es ermöglichen, die Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb zu minimieren.

Unser Mehrwert

Einführung eines durchgängigen Konzeptes für das Application Performance Management.

Requirements Management (Performance)

Die nicht funktionalen Anforderungen an die Anwendung hinsichtlich Performance, sowie die notwendigen Anwendungsschnittstellen für Performance Analysen und Performance Monitoring im Test und im Betrieb werden systematisch erfasst und in den Entwicklungsprozess eingesteuert.

Dies gilt sowohl für Neuentwicklungen, als auch für die Analyse und die Wartung von bestehenden Anwendungen.

Hierbei muss berücksichtigt werden, dass die Anforderungen an das Antwortzeitverhalten und an den Datendurchsatz zueinander konkurrieren können und dass unter Berücksichtigung insbesondere der Risiken, definiert werden soll mit welcher Gewichtung im Einzelfall optimiert werden muss.

Die Definition der Performanceanforderungen schlägt sich auch in der Definition der Prüfszenarien für den Test der Anwendung nieder.

Performance Engineering

Die Performance Anforderungen fließen in alle Phasen des Lebenszyklus der Anwendung ein. Das Design der Anwendung wird so gestaltet, dass unter Berücksichtigung der vorgegebenen Randbedingungen Prognosen hinsichtlich der Performance der Anwendung möglich sind. Diese Prognosen werden im Test und im Betrieb laufend durch Monitoring überprüft. Das Ergebnis der Auswertung von Prognose und Analyse fließt in die zukünftigen Entwicklungen ein.

Durch Einsatz von geeigneten Methoden und Werkzeugen wird im Störfall, aber auch pro-aktiv, die Leistungsfähigkeit von bestehenden Anwendungen hinsichtlich Performance überprüft. Aus dem Ergebnis der Analyse werden Informationen hinsichtlich des Betriebsrisikos unter verschiedenen Einsatzszenarien sowie ggf. notwendige Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet.

Performance Monitoring

Im laufenden Betrieb werden, mittels der bereits während der Entwicklungsphase in die Anwendung verankerten Mechanismen, definierte Performance Indikatoren permanent überwacht. Bei Überschreitung von Grenzwerten werden automatisch vorher festgelegte Maßnahmen eingeleitet.

Monitoring im laufenden Betrieb ist notwendig, da sich das Verhalten einer Anwendung  über die Zeit ändern kann (Anwendung / Umgebung/ Datenmenge)

Durch diese Maßnahme und über den Einsatz von historischen Analysen und Trendanalysen ist es möglich aktiven Support zu realisieren.

Performance Tuning

Anwendungen die die Anforderungen hinsichtlich Performance nicht erfüllen oder für die eine ungenügende Performanceprognose für bestimmte Einsatzszenarien besteht, werden analysiert und unter Berücksichtigung aller Anforderungen und Randbedingungen hinsichtlich Performance optimiert.

Resultat:
  • Bestehende Applikationen werden in den neuen APM Standard überführt
  • Neue Applikationen haben „by design“ die Mechanismen für aktives APM „im Bauch“.
  • Störungen werden prognostizierbar.
  • Sollte es dennoch zu Performanceproblemen kommen kann „planmäßig“ dagegen gesteuert werden.
  • Senkung der Betriebs- und Wartungskosten

Das NovaTec Leistungsportfolio

  • Einführung des APM in die Prozesse des Unternehmens
  • Performance Requirements Management
  • Performance Engineering
  • „Firefights“ bei Performance Problemen. Präzise Analyse, welche Anwendungsteile die Probleme verursachen und Bereitstellung von konkreten Handlungsempfehlungen für die Behebung.
  • Analyse und Optimierung geschäftskritischer Applikationen gegen die, ggf. nachträglich erfassten, Performanceanforderungen, insbesondere unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit der Optimierungsmaßnahmen.
  • Performance Tuning
  • Integration von Application Monitoring in die bestehende Monitoring Lösung des Unternehmens
  • Werkzeug- und herstellerunabhängige Beratung
  • Auswahl und Einführung von geeigneten Werkzeugen
  • Know-how Transfer