Wir sind Ihr Internet of Things Dienstleister

Unser Leistungsportfolio für Interent of Things (IoT), Industrie 4.0 und IIoT umfasst:

  • Hilfestellung bei der Analyse und kritische Hinterfragung Ihrer Geschäftsfelder und Geschäftsmodelle
  • Ausschöpfen Ihrer Möglichkeiten durch den Einsatz neuer Technologien
  • Prototyping, Konzeption, Planung und Umsetzung von IoT-Projekten sowie Plattformauswahl, Schulung und Beratung in verschiedenen Bereichen (IoT, Geschäftsprozessmanagement, Cloud, weitere) für Ihre zukünftigen Anwendungen
Lernen Sie die Unterschiede zwischen IoT, IIoT und Industrie 4.0 kennen und profitieren Sie von den unterschiedlichen Sichtweisen, die wir als IoT-Dienstleister mitbringen.

Wir nehmen Sie mit auf einen Streifzug durch die IoT-Landschaft

Kommen Sie jederzeit auf uns zu. Denn wir sind individuell, genau wie Ihre Anforderungen!

Internet of Things Grundlagen

Es gibt viele Gründe für die Digitalisierung Ihrer Produkte, Dienstleistungen, Maschinen und Geschäftsmodelle. Welche sind Ihre? Lassen Sie es uns so formulieren: Ihre Gründe sind unsere Gründe, denn wir sind Ihr Kunde.

Als Ihr Kunde wollen wir

  • Produkte kaufen, die sich weiterentwickeln.
  • Produkte kaufen, die sich nahtlos in unser Haus, unsere Fabrik, unsere Umgebung einfügen.
  • Maschinen ausleihen, denn unser Ziel ist es, nicht der Besitzer einer Axt zu sein, sondern den Baum zu fällen.
  • Maschinen einsetzen, vernetzen und steuern – ohne ständig vor Ort zu sein.
  • Über den Fortschritt der eingekauften Dienstleistung informiert werden.
  • Das Gefühl haben, dass die digitale Welt unserer realen Welt entspricht.

Geht es Ihnen genauso, als Kunde? Falls ja, liegen die Gründe für die Digitalisierung Ihres Unternehmens auf der Hand. Wenn nicht, helfen wir Ihnen, die Sicht Ihrer Kunden einzunehmen. Dabei geht es uns genauso wie Ihnen: Nur wenn wir anbieten, was unsere Kunden brauchen und wollen, sind wir erfolgreich.

Den Kunden in den Fokus der Digitalisierung stellen.
Quelle: eigene Darstellung

Digitalisierung bedeutet, Kunden ins Zentrum des Geschäftsmodells zu stellen. Wertschöpfung entsteht, wenn ihre Bedürfnisse ernst genommen werden. Und das nicht nur bei der Online-Bestellung über Ihre Website, sondern auch bei der Nutzung Ihrer Dienstleistung, Ihres Produktes oder Ihrer Maschine, nachdem die Ware gekauft wurde. IoT ist der nächste Schritt zur Digitalisierung, der genau dies erlaubt.

Begleiten Sie uns bei der Erforschung mit Erkenntnisgewinn: Was ist IoT? Wo ist IoT? Wie kann ich mit IoT mein Unternehmen digitalisieren?

Um was geht es beim Internet of Things?

Internet of Things (IoT)
Internet of Things (IoT), oder eigentlich besser Internet for Things? Letztlich geht es darum, die reale Welt digital abzubilden. Derzeit bedeutet dies, dass Maschinen, Gebäude, Menschen – eben „Dinge” – mit Sensoren ausgestattet werden, die verschiedene „Messwerte” aufnehmen und versenden.

Dabei umfasst der Begriff IoT alles, was mit der Kommunikation von „Dingen” untereinander zu tun hat. Denn in der digitalen Welt haben wir ganz neue Möglichkeiten:

  • Wir erhalten Zugriff auf Informationen, ohne vor Ort zu sein.
  • Wir können individuelle Geschäfte machen, ohne vor Ort zu sein.
  • Maschinen können durch das Monitoring der Prozesse optimiert werden.
  • Die Qualität der Produktion erhöht sich durch verbesserten Informationsaustausch.
  • Fehlerhafte Bauteile machen auf sich aufmerksam, bevor sie Schaden anrichten. Predictive Maintenance ist das Schlagwort, auf das Sie sicher bereits seit Jahren hingewiesen werden.
  • Software-Updates erlauben Ihren Kunden an den aktuellsten Entwicklungen teilzuhaben – auch für ausgelieferte Produkte.

Woran das liegt?

In der digitalen Welt fällt vieles leichter, was in der physischen Welt sehr schwierig, ineffizient oder schlicht nicht möglich ist:

  • schnelle und effiziente Kommunikation zwischen Sensoren & Aktoren
  • günstiger und energieeffizienter werdendes Computing, Netzwerk und Datenspeicher
  • steigender Vernetzungsgrad der Gesellschaft und Industrie

Wenn wir mit diesem Wissen nach einer Definition von IoT gefragt werden, antworten wir ähnlich wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie:

„Mit dem Internet der Dinge werden Objekte […] durch Programmierbarkeit, Speichervermögen, Sensoren und Kommunikationsfähigkeiten intelligent. So werden beispielsweise […] Werkzeugmaschinen per Software gesteuert und […] vernetzt […].”.

Zu schwammig? Keineswegs. Denn jedes Unternehmen muss für sich selbst entdecken, was IoT bedeutet. Und das ist Arbeit! Aber: IoT ist ein Enabler. Wofür Sie es nutzen, unterscheidet Sie von ihren Wettbewerbern. Bevor wir konkrete IoT-Anwendungsbeispiele betrachten, werfen wir noch einen Blick auf die Frage, warum genau jetzt der richtige Zeitpunkt für IoT ist.

Warum IoT stetig wächst

Egal, welche Kurve Sie zu Rate ziehen: Die Kosten für die Infrastruktur der Digitalisierung – Prozessoren, Speicher, Bandbreite – halbieren sich regelmäßig und/oder Sie bekommen immer mehr für Ihre Investition. Ähnlich gilt das auch für:

  • die Preise von Sensoren und Aktoren
  • die Maße (Größe) von Sensoren
  • den Energieverbrauch der Sensoren und der weiteren digitalen Komponenten
  • die Kosten der Energiespeicher

Fallende durchschnittliche Kosten von IoT-Sensoren.
Quelle: The Atlas, https://theatlas.com/charts/BJsmCFAl

Aufgrund dieser Veränderung ergeben sich vielfältige Entwicklungen

  • Anwendungen, die bisher zu klobig waren, lassen sich nun elegant umsetzen. Bekanntestes Beispiel ist das Smartphone.
  • Immer effizientere Sensoren (und Batterien mit höherer Kapazität) arbeiten immer wirtschaftlicher und erlauben Einsätze, die zuvor nicht möglich waren.
Was heute noch unmöglich erscheint, ist morgen Realität.

Kleine Annehmlichkeiten machen uns nach und nach das Leben, das Produzieren, das Arbeiten, das Bestellen leichter

  • Ändern der Route zum Abholen der Abfallcontainer aufgrund von Füllständen? Das ist teilweise schon Realität.
  • Qualitätsprüfung auf Basis intelligenter Kameras wird zum Standard.
  • Die digitale Preisanzeige im Supermarkt – früher zu teuer und nicht rentabel. Heute ermöglicht das ganz neue Preisstrategien. Lesen Sie selbst, wie mit dynamischen Preisschildern bald bis zu 50% an Lebensmittelabfällen eingespart werden sollen.

Die exponentielle Entwicklung zwingt uns laufend zum Umdenken – Aber warum genau jetzt? Weil wir einiges aufzuholen haben und unsere Kunden gemeinsam noch besser in die Produktion, in die Lieferkette und in die Wertschöpfung mit einbinden können.

 

Der starke Mittelstand – Strategien, Lösungen, Wachstum

Lesen Sie unserem Artikel „Nachhaltige Digitalisierung und IT-Sicherheit – Erfolgsfaktoren für uns im Mittelstand: Die Zukunft liegt in effizienten Lösungen, die sofort begeistern und den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringen können.” (Quelle: in|pact media GmbH).

Zum Artikel

Die Bedeutung von Industrie 4.0

Die Definition von Industrie 4.0 ist durch staatlich geförderte Projekte und Arbeitsgruppen vorangetrieben worden. Entsprechend finden sich Beschreibungen und Beispiele auf Webseiten des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

Leitbild 2030 für Industrie 4.0.
Quelle: © Plattform Industrie 4.0, https://www.plattform-i40.de/PI40/Redaktion/DE/Downloads/Publikation/Leitbild-2030-Grafik.pdf

Insbesondere in Deutschland hat der Begriff Industrie 4.0 (siehe Plattform Industrie 4.0) eine große Bedeutung erlangt.

Industrie 4.0
Es geht um die Vernetzung der Industrie, die Vernetzung in der Fabrik und dort im Wesentlichen um die Automatisierung in der Produktion.

Besonders relevant ist hierzulande der Mittelstand: Typisch sind eine maßgeschneiderte und bis ins Kleinste optimierte Produktion, eine ausgefeilte Logistik und eine nahtlose Kommunikation. Wir sind perfekt abgestimmt – und perfekt sind unsere Produkte. Dabei sind wir ebenso innovativ wie kosteneffizient.

Tatsächlich könnten wir uns noch viel länger damit beschäftigen, warum Deutschland durch den Mittelstand so erfolgreich ist. Warum dies so ist, dürfen wir auf keinen Fall vergessen. Aber: Wir sollten uns auch an der Entwicklung in der neuen Welt orientieren. Wenn wir auf die US-Unternehmen Amazon, Facebook, Google, Microsoft, Uber, Lyft, Airbnb und weitere schauen, werden wir feststellen: Dort sind Geschäftsmodelle im Einsatz, von denen wir bisher nicht profitieren. Warum eigentlich nicht? Wie wäre es mit einer Art Amazon für unsere Produkte und Dienstleistungen? Was, wenn Endbenutzer unsere Maschinen über Facebook inspizieren und konfigurieren könnten? Kann ich mir in einer Produktionshalle ortsspezifische Informationen auf meinem Tablet anzeigen lassen, oder bei der Suche nach Ersatzteilen in Betracht ziehen – und das unter Berücksichtigung der nötigen Security-Aspekte?

Es gibt viele erfolgreiche Beispiele für Industrie 4.0. Wichtig ist, dass wir uns von der digitalen Welle nicht überschwemmen lassen, sondern möglichst bald selbst anfangen zu schwimmen:

  • Lernen, was Industrie 4.0 für uns bedeutet – heute und morgen
  • Lernen, was unser Geschäftspartner von uns erwarten – heute und morgen
  • Umsetzen, anpassen und voranschreiten

Unterschied zwischen IoT und Industrie 4.0

 

Lassen Sie es sich auf der Zunge zergehen: Laut der Studie Internet of Things 2019 ist Qualitätssicherung eines der bisherigen Hauptanwendungsbereiche. German Engineering – das heißt höchste Qualität. Diesen Vorsprung noch weiter auszubauen: Mit modernster Technologie ist genau das möglich. Und wenn dabei obendrein Produktionskosten gespart werden können, etwa aufgrund genauer Vorhersagen, wann welche Maschine gewartet werden muss, haben wir alles richtig gemacht.

Der Kunde profitiert doppelt

  1. Die Digitalisierung und der Einsatz von IoT bringen ihn näher an die Produktion oder schaffen neue Dienstleistungen (etwa das Einkaufen von Dienstleistung anstelle von Maschinen).
  2. Effizientere Produktionsprozesse erhöhen die Qualität und reduzieren die Kosten.

Was unterscheidet IoT von Industrie 4.0: IoT bezieht sich meist auf die nicht näher spezifizierte Vernetzung von Dingen, die jeden von uns betreffen: Smartphones, Smart Home, das Tracken von Paketen und so weiter. Industrie 4.0 nutzt die gleichen Technologien, jedoch im industriellen Umfeld und meist innerhalb der Produktionshallen. Nachvollziehbar ist, dass industrielle Anforderungen in der Regel strenger sind als die Vorgaben für Endbenutzer im Smart Home Bereich.

Industrial IoT (IIoT)

Die unterschiedlichen Begriffe für ähnliche Dinge deuten bereits auf die Komplexität des Themas hin. Neben IoT und Industrie 4.0 gibt es zusätzlich den Begriff des Industrial IoT – oder kurz IIoT:

Einordnung IoT, Industrie 4.0 und IIoT.
Quelle: eigene Darstellung

Fest steht, dass die Begriffe IoT, IIoT und Industrie 4.0 auf einer breiten gemeinsamen Basis aufbauen. Bei allen sprechen wir prinzipiell von Vernetzung, Sensoren und Aktoren, Daten und den zentralen Security-Konzepten. Allerdings geben uns die verschiedenen Ausprägungen unterschiedliche Blickwinkel auf IoT-Technologien:

Hierunter werden meist Szenarien verstanden, bei denen der Endkunde aus dem Consumer-Bereich kommt, etwa bei Smart Home-Anwendungen.

Hier ist die Fabrik das, was für den Endkunden bei IoT das Smart Home ist. Es werden Produktionsmaschinen mit dem Ziel vernetzt, noch höheren Qualitätsansprüchen zu genügen, automatische Bestellungen zu tätigen und neue Dienstleistungen zu erfinden. Industrie 4.0 geht weiter als IoT, weil es das Potenzial hat, die gesamte Wertschöpfungskette zu digitalisieren und ganze Produktionsprozesse zu optimieren.

Hier hat die Industrie die Vernetzung von Produktionsprozessen für sich entdeckt. Protokolle müssen nun industriellen Standards entsprechen. Dasselbe gilt für Sensoren/Aktoren, (IIoT-)Gateways und Netzwerkverbindungen.

Sobald sich Ihr Unternehmen mit IoT auseinandersetzt, werden Sie feststellen: Ganz klar trennen lassen sich die unterschiedlichen Blickwinkel nicht, denn Sie werden mit fortschreitender Digitalisierung immer alle einnehmen müssen:

  • Die Endkundensicht, die von Ihnen eine Einbettung in IoT oder Industrial IoT verlangt.
  • Die interne Sicht, die – sofern Sie ein produzierendes Unternehmen haben – immer die Industrie 4.0-Perspektive einfordert.

Überzeugt? Dann begleiten Sie uns weiter und lassen Sie sich von realen Lösungsszenarien inspirieren.

Lassen Sie Ihre Maschinen sprechen!

Gemeinsam mit Ihnen und CloudRail haben wir in unserem Whitepaper die Faktoren erarbeitet, die Ihre Produktionsprozesse beeinflussen. Sensordaten werden sicher und auf vorgegebenen Wegen in Ihre Cloud gesendet. Einfach zugänglich, werden sie dort gespeichert, analysiert und visualisiert.

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Use Cases oder Design Thinking?

Designen Sie noch Use Cases oder denken Sie bereits über neue Möglichkeiten nach? Was in Übersee längst Alltag ist, kommt in Deutschland oft etwas später an. Wenn es reif ist, mögen Sie denken. Aber wussten Sie, dass Hasso Plattner (Gründer von SAP) ein großer Fan und Verbreiter von Design Thinking ist – und dies bereits seit fast 15 Jahren in einem in den USA gegründeten Institut lehrt? Wir lernen nie aus. Aber von vorne …

Der Mehrwert von Use Cases

Kennen Sie die IoT Use Cases, die in Ihrer Branche umgesetzt werden? Diese lassen sich einfach herausfinden. Lesematerial hierzu gibt es genug. „Einfach herausfinden” – das ist aber sicher nicht, womit Sie sich von Ihrem Wettbewerber abgrenzen. Vielmehr besitzen Sie Informationen und verstehen Zusammenhänge, die Sie einzigartig machen. Deshalb sind Sie erfolgreich.

Aber wie nutzen Sie ihr Wissen für Industrie 4.0-Technologien und IoT? Genau das ist Erfolgsfaktor Nr. 1: Die Verknüpfung Ihres Wissens und Ihrer Erfahrung mit neuen Technologien und Konzepten.

Die Methode Design Thinking

Wir nutzen dafür bewährte und neue Methoden. Design Thinking ist eine Methode, die uns besonders ans Herz gewachsen ist. Es kommt jedoch immer auf den Hintergrund der Herausforderung an, auf Sie und auf die Problemstellung. In gemeinsamen Workshops finden wir heraus, welchen Kundennutzen Sie aus IoT ziehen können. Wir finden heraus, wie Sie den modernen und digitalisierten Kunden abholen – in seiner physischen als auch in seiner digitalen Welt. Sie werden erstaunt sein, welche Möglichkeiten sich Ihnen bieten werden.

Auch wenn Sie sich mit Use Cases nicht von Ihrem Wettbewerber abheben können, heißt das nicht, dass Sie diese nicht kennen dürfen und sollten. Im Gegenteil: Es ist Ihre Pflicht, übliche Use Cases (Anwendungsszenarien) zu kennen und zu wissen, wie die neuen Technologien eingesetzt werden und was sie erfordern. Im Folgenden listen wir einige der derzeit bekanntesten und meist umgesetzten Use Cases im deutschen Mittelstand auf:

IoT Use Cases

  • Bereitstellung von Sensordaten für Kunden. So kann der Kunde beispielsweise sein Paket tracken, den Zustand seiner Maschine abgreifen oder bei niedrigen Füllständen die Bestellung der ausgehenden Ressource ordern.
  • Condition Monitoring. Maschinen werden mithilfe von Sensoren überwacht, Prozesse können nachempfunden und optimiert werden. An Kunden ausgeliehene Geräte können auf ihre sachgemäße Verwendung hin überprüft werden.
  • Predictive Maintenance. Mithilfe von Sensoren an Verschleißteilen lässt sich deren Zustand überwachen, etwa um mittels Machine Learning zu erkennen, wann eine Maschine ausfällt. Ersatzteile können rechtzeitig bestellt werden, ohne dass es zu einem Ausfall kommt.

Diese und viele andere Anwendungsfälle mit detaillierter Beschreibung aus technologischer Sicht finden Sie in unserem Gesamtportfolio.

Aber was erwartet Sie bei der Umsetzung eines Projektes, welches durch IoT und oder Industrie 4.0 getrieben ist? Darauf gibt der nächste Absatz eine Antwort.

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Ein IoT-Anwendungsbeispiel

Versetzen Sie sich in die Lage eines Unternehmers, der bisher sehr erfolgreich Maschinen hergestellt hat. Sie sind alleiniger Hersteller auf dem Markt. Dennoch bahnt sich Ungemach an, denn der „Nachbar” scheint mit dem Geschäftsmodell „Vermieten statt verkaufen” ein gutes Geschäft zu machen. Zwar vermieten Sie ebenfalls Ihre Maschinen, jedoch macht dieses Geschäft nur einen geringen Teil Ihres Umsatzes aus und einen noch geringeren Teil Ihres Gewinns. Woran liegt das?

 

Digital Twin.
Quelle: eigene Darstellung

Selbstverständlich haben Sie schon lange ein Auge auf IoT und Industrie 4.0 geworfen, weil diese Technologien neue Geschäftsmodelle ermöglichen. „Vermieten statt verkaufen” gehört eventuell dazu. Maßgeblich zum Erfolg gehört das Verständnis dazu, was ein digitaler Zwilling (siehe Abbildung) leisten kann. Auch wenn der Hype um digitale Zwillinge manchmal übertrieben scheint, so ist die Einfachheit der Analogie „Zwilling” tatsächlich bestechend. Denn selbst ohne sich allzu lange mit dem Thema auseinander zu setzen, können Sie nach kurzer Zeit anfangen Parallelen zu ziehen und Ihr Geschäftsmodell mit neuen digitalen Dienstleistungen zu erweitern.

Um mehr zu erfahren, beauftragen Sie einen Dienstleister, etwa Novatec, um in einem Design Thinking-Workshop noch tiefer einzutauchen. Im Rahmen eines 4-Tages-Workshops werden alle Themen angesprochen und bisher Erreichtes hinterfragt. Es wurde diskutiert und viele verschiedene Szenarien entworfen. Herausgekommen ist: Ihr Zukunftsmarkt liegt in der Vermietung von wartungsarmen Maschinen. Die Hypothese: Ihr Kunde möchte Ihre Maschinen nicht besitzen, sondern optimal nutzen. Denn wenn Ihre Maschine stillsteht, steht auch die Produktion des Kunden still.

Alternativ nehmen Sie auch direkt unser Angebot zum Themengebiet Digitaler Zwilling in Anspruch, um fokussiert Einsatzmöglichkeiten zu beleuchten. Das Konzept: Eine hohe Verfügbarkeit der Maschine soll dadurch erreicht werden, dass verschiedenste Sensoren (Vibrationssensoren, Temperatursensoren, Drucksensoren, Abstandssensoren, Feuchtigkeitssensoren) Daten erfassen, aus denen später der Zustand der Maschine errechnet werden kann. Ihre Berater sind davon überzeugt, dass diese Daten – verarbeitet durch neuronale Netze (Machine Learning) – die erforderlichen Information liefern können. So können Wartungstermine rechtzeitig eingeplant und defekte Ersatzteile vorausschauend ausgetauscht werden, bevor die Maschine ausfällt.

Im nächsten Schritt wird ein Prototyp (MVP – Minimum Viable Product) erstellt. Das kann eine ausgemusterte, mit Sensoren bestückte Maschine sein, die über einen Kunbus RevPi Daten an einen leistungsfähigen Rechner weitergibt. Mit WLAN ist dies kein Problem. Experten im Bereich Data Science (genauer: Machine Learning) haben bereits Modelle erstellt, mit denen sich der Zustand der Maschine berechnen lässt. Die Modelle funktionieren aber nur dann, wenn sie zuvor mit echten Daten trainiert worden sind. Das heißt, Sie müssen sehr viele Szenarien durchspielen und aufnehmen – sowohl Szenarien mit optimalem Maschinenzustand, als auch Szenarien, bei denen die Maschine Ausfallerscheinungen zeigt oder sich ein Ausfall ankündigt. In einem solchen Fall senden die Sensoren deutlich andere Signale. Etwa wenn ein Bauteil zu vibrieren beginnt, sich die Temperatur eines Gelenks erhöht oder wenn sich Abstände zwischen Maschinenteilen verändern.

 

 

Danach können die Machine Learning-Modelle erkennen, ob sich eine Maschine normal verhält, oder ob sich ein Ausfall ankündigt. Mit der Zeit lässt sich sogar vorhersagen, welche Art der Wartung durchzuführen ist. Bald werden Sie genügend Daten haben, dass sich die Maschine sogar selbst verbessern kann, was Ihnen Service-Einsätze spart. Aber erstmal geht es darum, Ihre Maschine zu testen, um Vertrauen zu gewinnen und um Ihre Hypothese zu bestätigen.

Nachdem Sie nun nachgewiesen haben, dass Sie Maschinen – ausgestattet mit Sensoren – durch vorausschauende Wartung vor Ausfällen schützen können, konzipieren Sie:

  • Die für Ihre Kunden passenden Geschäftsmodelle. Etwa eine zugesicherte 100%-ige Verfügbarkeit, denn das Ausfallrisiko der Maschine ist bestmöglich minimiert. Kundenbefragungen geben Ihnen außerdem die Sicherheit, dass Sie in die richtige Richtung denken.
  • Den industrietauglichen Einsatz der Sensoren, eingebettet in neuronale Netze: Die Interpretation der Daten kann nun in der Maschine selbst geschehen, oder in einer von Ihnen kontrollierten Umgebung. Je nach Sensitivität der Daten ist das eine oder das andere einfacher umzusetzen. In jeden Fall muss die Maschine mit Ihnen kommunizieren können.
  • Ihre Referenzarchitektur. Diese kann im ersten Schritt ganz einfach sein, sollte aber bereits die wichtigsten Komponenten enthalten. Je nachdem, welche Plattformen, Anbieter und Produkte Sie einsetzen, können Sie auch schon auf bestehende Referenzarchitekturen aufsetzen.

Hinweis: Nutzen Sie die von der Maschine erzeugten Daten nicht nur, um einen Service-Techniker zu bestellen, sondern auch, um die Maschinen selbst zu verbessern. Sie bekommen nun täglich Feedback, aus dem Sie Rückschlüsse ziehen können. Sie könnten auch Ihr Geschäftsmodell weiterdenken. IoT und Industrie 4.0 werden Sie in Ihren Möglichkeiten, Ihr Produkt zu vermarkten und zu verbessern, massiv nach vorne bringen.

Java @ IoT – Anwendungen für das Internet der Dinge

Java im IoT nutzen, wo es die beste Alternative ist. Dieser Artikel bietet einen einfachen Einstieg ins Thema anhand einer Demo, die sich mit verschiedenen (IoT-) Fragestellungen auseinandersetzt. Im Sinne von „Write once, run on all IoT devices” betrachten wir dabei, wo Java seinen Platz einnimmt.

Zum Artikel

Werden Sie zum Visionär mit IoT

Sie können sich dem Thema IoT oder Industrie 4.0 aus verschiedenen Blickwinkeln nähern:

  • Betrachten Sie Use Cases und überlegen Sie, was Sie davon in Ihrem Unternehmen umsetzen können.
  • Nutzen Sie Ihr spezifisches Wissen und transformieren Sie es mit Design Thinking in neue, wertvolle Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle.
  • Referenzarchitekturen bieten einen natürlichen Einstieg in das Thema. Starten Sie mit dem Ausprobieren einer Referenzarchitektur, die zu Ihrem Wissensstand und zu Ihrem Unternehmen passt.
  • Behalten Sie im Hinterkopf, dass es immer schnellere Netzwerke gibt, immer kleinere Sensoren, immer mehr Rechenleistung, Batterien mit immer mehr Kapazität, immer leistungsfähigere Aktoren. Außerdem werden diese Dinge Jahr für Jahr günstiger.

Reagieren Sie nicht nur – gestalten Sie aktiv mit! Dabei bildet das Internet of Things erst die Grundlage auf der weitere Errungenschaften aufbauen. Werden Sie zum Visionär:

  • Lassen Sie Ihre Geräte selbstständig Waren bestellen. Distributed Ledger Technologie (DLT, bspw. Blockchain) sichert die Transaktionen ab.
  • Machine Learning, Data Science – es gibt viele Namen. Dahinter stecken die Werkzeuge, die Sie zum Goldgräber werden lassen. Es gibt unzählige Möglichkeiten, von maschinenerzeugten Daten zu profitieren – für den Kunden. Für Sie.
  • Cloud-Technologie lässt Sie flexibel werden, ohne hohe Investitionen tätigen zu müssen. In kleinen Schritten vorangehen, täglich testen und ausprobieren, täglich die Richtung anpassen. Das ist wichtig, denn nur so können Sie die jeden Tag zu treffenden Entscheidungen weiter präzisieren.

Selbstverständlich unterstützen wir Sie dabei gerne als IoT-Dienstleister und Berater

  • unabhängig in Methoden und Software
  • agil und zielorientiert in unserer Arbeitsweise
  • professionell und täglich investierend in neue Technologien

Trauen Sie sich. Die Reise ins Zeitalter der verteilten Intelligenz und der vernetzten Geräte hat gerade erst begonnen!

Ihr Ansprechpartner

Novatec_Jonas-Grundler

Jonas Grundler

Head of IoT & Digital Innovation
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Ihr Ansprechpartner Jonas Grundler Head of IoT & Digital Innovation
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