01. September 2021
2 Min.

Warum offene Kommunikation die Grundlage vieler Digitalisierungsvorhaben ist

Das Internet of Things und der damit verbundene Trend der digitalen Transformation ist schon lange ein Thema, trotzdem stehen Unternehmen oftmals noch am Anfang. Zahlreiche Technologien und Geschäftsmodelle sind verfügbar, aber die konkrete Implementierung bildet für viele Unternehmen eine große Herausforderung. Damit die Umsetzung im Unternehmen erfolgreich durchgeführt werden kann ist eine flexible Arbeitsweise, eine frühzeitige Kostenplanung und ein methodisches Vorgehen entscheidend.
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Digitalisierung von der Herstellung bis zum Produkt

Doch wie entdeckt man frühzeitig Fehler im Unternehmen? Zunächst sollte man genügend Zeit für einen ausführlichen Austausch aufwenden. Denn je größer das Projekt, desto mehr Zeit und Raum sollte für Kommunikation eingeräumt werden. Innerhalb von direkten Gesprächen wird die aktuelle Situation des Unternehmens beurteilt, auftretende Störfaktoren erkannt und eine frühzeitige Kosteneinschätzung identifiziert. Das Ziel ist es die Bedürfnisse, Erfahrungen und Ideen von Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen zu sammeln. Im Nachgang erfolgt in kollaborativer Zusammenarbeit ein Abgleich möglicher Perspektiven und die Einschätzung der damit verbundenen Aufwände. Daraus können wichtige Vorgehensweisen, Architekturen und Konzepte abgeleitet sowie ein tieferes Verständnis für die Problemstellungen erlangt werden.

Der Weg zur Smart Factory

Eine Smart Factory zeichnet sich durch eine vollständig digital verknüpfte Produktionsumgebung aus. Das bedeutet, dass unterschiedliche Komponenten des Produktionsprozesses miteinander vernetzt sind. Kommunikationsgrundlage der Konnektivität ist das Internet of Things (IoT), das durch Big Data Technologien und Cloud-Systeme ergänzt werden kann. Für den Erfolg eines so komplexen Systems ist eine regelmäßige Wartung notwendig. Ziel ist es ein Verständnis für Technologien und die Kontrolle des Systems an Mitarbeiter weiterzugeben, damit Ausfälle an Produktionsanlagen frühzeitig erkannt werden und eine vorausschauende Arbeitsweise gelingt.

Ein großer Vorteil der Smart Factory Lösung liegt darin, dass Ressourcen eingespart und Stillstände an Maschinen vermieden werden. Auch eine höhere Flexibilität innerhalb der Produktionsabläufe wird erreicht, denn Produktanpassungen können schneller vorgenommen werden. Zusätzlich organisiert sich die Smart Factory im fortgeschrittenen Verlauf selbst. Menschliche Eingriffe außerhalb der Kontrollübersicht werden somit schrittweise obsolet.

Technische Umsetzungsmöglichkeiten

Dank Augmented- und Virtual Reality Technologien können Smart Glasses mit Endgeräten, beispielsweise Smartphones oder Tablets, verknüpft werden. Besonders beliebt ist die Remote Control Technologie, der große Vorteil liegt darin, dass Experten Mitarbeiter per Videoanruf ortsunabhängig unterstützen und beraten können. Das bedeutet du setzt dir eine AR-Brille auf und kannst mithilfe von Schritt-für-Schritt Anleitungen selbst einzelne Arbeitsprozesse erledigen und Probleme beheben – denn dir wird angezeigt an welcher Stelle du welche Maßnahmen ausführen sollst. Hiermit wird die Fehlerquote deutlich minimiert und gleichzeitig die Produktivität angekurbelt.

Ein wichtiger Bestandteil der Smart Factory ist das Condition Monitoring. Hiermit wird der Status einer Anlage ermittelt, um Ausfallzeiten frühzeitig zu verhindern.

Digitale Produktion und Datenaustausch

Die Digitale Produktion der Bauteile erfolgt automatisiert über eine smarte Manufaktur. Die digitalisierten Produktionsmaschinen werden von einem zentralen System heraus gesteuert womit jeder individuelle Arbeitsvorgang eingestellt und reguliert wird. Der Datenaustausch erfolgt entsprechend zwischen der Steuerung und den einzelnen Maschinen.

In dem ERP basierten Produktionsleitsystem werden die Aufträge präzise terminiert, organisiert und bis zum fertigen Bauteil mit den benötigten Ressourcen bereitgestellt. Sollte beispielsweise eine Knappheit an benötigten Ressourcen herrschen, können Auftrage mittels des ERP-Systems an andere Manufakturen delegiert und fertiggestellt werden.

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