Herausforderungen bei der Entwicklung smarter Produkte

Ein einzelner Sensor an einer mechanischen Komponente macht ein Produkt noch nicht smart. Erst die auf den spezifischen Anwendungsfall abgestimmte Verwendung und Interpretation der Daten ist für den Anwender hilfreich und gewinnbringend. Smarte Produkte sollen durch Nutzung dieser Daten eine störungsfreie Produktion ermöglichen und zu einer höheren Transparenz bei komplexen Produktionsverfahren beitragen. Wenn Sie in diesem Bereich bereits unterwegs sind, kommen Ihnen Fragestellungen wie diese möglicherweise bekannt vor:

  • Wie können relevante Daten und Signale aufgenommen werden?
  • Wie werden die Signale aufbereitet?
  • Welche Daten liefern einen Mehrwert?
  • Ist der Einsatz einer IoT Plattform sinnvoll?
  • Ist ein Gateway nötig und welche Software wird verwendet?
  • Welche Daten liefern gewinnbringende Informationen? Und mit welchen Analysemethoden können diese gewonnen werden?

Um solche Fragen zu beantworten und die damit einhergehenden Herausforderungen zu meistern ist neben Kenntnissen der Branche und des Anwendungsfalls auch Expertise im IoT-Bereich gefragt.

Vorteile smarter B2B-Produkte

IIoT (Industrial Internet of Things)-Produkte bieten Ihren Kunden unter anderem mehr Sicherheit durch die Fähigkeit, Auskunft über ihren aktuellen Zustand oder ihre Einsatzzeit zu geben. In Verbindung mit KI (Künstlicher Intelligenz) können somit beispielsweise Prognosen zur Lebensdauer getroffen werden.

Je nach Erfassungstiefe und Verkettungsgrad der einzelnen Informationen lässt sich die Resilienz einer Fertigung besser beurteilen. Diese Beurteilung hilft Ihnen, Stör- oder Einflussfaktoren leichter zu ermitteln und frühzeitig zu agieren anstatt zu reagieren. Dies kann zum Beispiel in Form von Anpassung der Rahmenverträge, Abnahmemengen oder Planung von Betriebsruhen erfolgen, um umfangreiche Instand- und Wartungsmaßnahmen gezielt durchführen zu können.

Die Funktionsweise smarter B2B-Produkte

Beispiele für Smarte Produkte im B2B-Bereich sind vielfältig. Es kann sich um einzelne Komponenten einer Maschine, die Maschine selbst oder um kleine Standalone-Komponenten handeln.

Beispielsweise können smarte Ventile in der Prozessindustrie die Drücke und Temperaturen von Gasen übermitteln oder Fließgeschwindigkeiten von Schüttgütern oder Flüssigkeiten überwachen. Ein anderes Beispiel: Die richtige Erfassung und Interpretation der Daten von auf den Lagern rotierender Achsen oder Wellen angebrachter Erschütterungssensoren hilft, frühzeitig Verschleißsignale zu detektieren.

Dank smarter Technologie finden autonome Zuführsysteme ihren Weg durch eine Fertigung zur Beschickung einer Anlage, um Rohmaterial, Hilfsgüter oder Betriebsmittel wie Werkzeuge automatisiert zum Erfüllungsort zu bringen. Somit wird unter anderem eine 24/7-Produktion effizient sichergestellt.

manufacturing smarte b2b produkte

Die Funktionsweise smarter B2B-ProdukteQuelle: Eigene Darstellung

Obige Abbildung zeigt die vernetzte digitale Infrastruktur, die sich von der Operational Technology (OT) über die IT zur Unterstützung der Produktion und der unternehmerischen Anwendungen bis hin zu neuen Anwendungen (Digitale Services) erstreckt. Es ist  ersichtlich, dass die Integration der Daten ein Erfolgsfaktor für die Bereitstellung neuer Services über IIoT-Plattformen ist. Der Einsatz einer Firewall, sichert den Zugang zu den einzelnen Bereichen ab.

Unsere Dienstleistungen für smarte B2B-Produkte

Unabhängig von dem seit Jahren anhaltenden Trend der Automatisierung von manuellen Tätigkeiten, ist der nächste Schritt, einzelne Komponenten zu digitalisieren. Wenn Sie Ihre Produkte durch Digitalisierung aufwerten wollen und für Ihre Kunden dadurch als zeitgemäßer und kompetenter Partner in Sachen Digitalisierung wahrgenommen werden wollen, unterstützen wir Sie bei allen auftretenden Fragen:

  • Workshops zu Themen wie:
    • Was bedeutet „smart“ für mein Produkt?
    • Welche digitalen Dienstleistungen sind über smarte Produkte möglich?
    • Welche Fragestellungen müssen für smarte Produkte betrachtet werden?
  • Aufbau einer Datenbasis, die sich aus Daten von smarten Produkten speist
  • Fragen rund um die Sicherheit von Daten aus smarten Produkten
  • Technologieauswahl zur Digitalisierung von Produkten, aber auch Anlagen und Prozessen
  • Connectivity im Kontext smarter Produkte zur Beantwortung von Fragen wie „Wie kommen die Daten meines Produkts dorthin, wo sie Verwendung haben?“
  • Analytics – einfache und erweiterte Analyse von Daten aus smarten Produkten, die Rückschlüsse bieten hinsichtlich beispielsweise Predictive Maintenance oder Condition Monitoring

Wir wenden Agile Methoden dort an, wo es sinnvoll ist. Meist ist es hilfreich, zu einer Problemstellung die Mitarbeiter:innen auf allen Ebenen zu befragen. Gerade im Bereich smarte Produkte sind aber auch die Zielkunden und ihre Vorstellungen und Bedürfnisse eine sehr wichtig Quelle von Anforderungen. Gerne übernehmen wir hier die Kommunikation und Organisation.

Ihr Ansprechpartner

Novatec_Jonas-Grundler

Jonas Grundler

Head of IoT & Digital Innovation

Domenico Di Viesti

Inside Sales Specialist
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