06. September 2018

Harald Müller und Rolf Dieter Zschau auf der Modern RE

Die Modern RE öffnet vom 25. - 27. September 2018 wieder im Mercure Hotel Berlin seine Tore und lädt dort zum Netzwerken ein. Unsere Novatec-Kollegen Harald Müller und Rolf Dieter Zschau machen sich auch auf die Reise nach Berlin, um ihre Fachvorträge zu präsentieren.

Die Modern RE beleuchtet „Agiles Requirements Management in der Praxis“ und lädt deshalb am 25. – 27. September 2018 wieder nach Berlin ein, damit sich Experten rund um das Thema Requirements Engineering austauschen können. Mit dabei sind auch unsere Novatec-Experten Harald Müller und Rolf Dieter Zschau. Und schon am ersten Konferenztag 1 sind zwei Highlights für Sie dabei!

Dauert immer alles länger als geschätzt? Entpuppen sich Kleinigkeiten bei der Umsetzung als Albtraum? Oder sind die Fachbereiche unzufrieden, weil sie nur jede x-te Iteration im Review etwas Sinnvolles zu sehen bekommen? Die angesprochenen Muster lassen sich auf unzureichend oder ungünstig geschnittene User Stories zurückführen. Viel zu häufig sehen wir in der Praxis, dass User Stories für einzelne Teammitglieder zur Umsetzung definiert werden und somit keinen Wert „Ende zu Ende“ liefern können. Frontend-, Backend- oder Test-Stories lassen sich weder sinnvoll den Fachleuten demonstrieren noch durch den PO abnehmen.

Dies adressiert das Story Slicing im #NoEstimates Ansatz: Es ist die Kunst, Ideen, Epics oder User Stories an Hand des Wertes sehr klein aufzuteilen. Wenn es uns gelingt, jeden Tag wertvolle Funktionalität fertigzustellen, gibt es keine Software mehr, die zu spät geliefert wird. Wir erhalten wertvolles Feedback in extrem kurzer Zeit und können an Hand der gewonnenen Erkenntnisse Änderungen in die zukünftige Entwicklung einfließen lassen.

Im Workshop „Effektives „Story Slicing“ – #NoEstimates hautnah erlebt“ überlegen Sie zusammen mit Harald Müller (10:00 – 14:00 Uhr), wie wertorientierte Teile definiert werden. Dann zerlegen Sie gemeinsam eine Beispielstory in viele kleine, werthaltige Teile, die unabhängig voneinander ausgeliefert werden können. Dabei werden die Kriterien bei der Zerlegung eine wichtige Rolle spielen. Sie können danach beurteilen, was „Lieferung wertvoller Software in kurzen Iterationen“ tatsächlich bedeutet und „wie klein das wirklich geht“.

Und auch agile Projekte scheitern zu einem hohen Anteil (siehe Chaos Report). Woran liegt das? Welche Gründe gibt es, dass agile Projekte als gescheitert gelten? Welchen Anteil hat die Fachabteilung daran? Was kann die Fachabteilung tun, um den Projekterfolg zu fördern? Und was ist eigentlich „Projekterfolg“?

Wir stellen in unseren Projekten fest, dass Projekterfolg meist in der Fachabteilung, im Management und in der IT sehr unterschiedlich gesehen wird. Der Vortrag „Auch agile Projekte scheitern! Was kann ich als Fachbereich für den Projekterfolg tun?“ von Rolf Dieter Zschau (12:05 – 12:50 Uhr) führt Gründe an, die dazu führen, und zeigt auf, welche Auswirkungen dies auf die Zielerreichung eines Vorhabens hat. Es werden Maßnahmen vorgestellt, durch die eine gemeinsame Definition des Projekterfolgs erreicht werden kann und mit denen Fachexperten das Entwicklungsteam beim Erreichen des Projekterfolgs wirkungsvoll unterstützen können. Daneben helfen diese Maßnahmen auch dem Projektteam sich auf das Projektziel zu fokussieren und damit dessen Erreichung effektiv sicher zu stellen.

Und auch am Konferenztag 2 am 26. September 2018 haben wir von der Novatec einen Vortrag für Sie parat: Der agilen Softwareentwicklung übergeben wir nicht mehr nach ausführlicher Analyse ein Gesamtwerk an Anforderungen, sondern kleine, wertvolle Teile. Davon detaillieren wir nur so viele, wie für die jeweilige Iteration unbedingt notwendig. Das erinnert an die „Just-In-Time“ Produktion der Realgüterlogistik von Toyota und das logistische Prinzip der Informationswirtschaft gewinnt an Bedeutung: Wir liefern im agilen Anforderungsmanagement

  • „das Richtige“,
  • zur „richtigen Zeit“,
  • in der „richtigen Menge“ und
  • in der „richtigen Qualität“.

Im Fachvortrag „Agiles Anforderungsmanagement – das logistische Prinzip“ überträgt Harald Müller (11:40 – 12:25 Uhr) das logistische Prinzip der Informationswirtschaft auf zeitgemäßes Anforderungsmanagement und stellt für jeden der Punkte ausführliche Handlungsempfehlungen dar. Nicht der Blick auf einzelne Mitarbeiter ist wichtig, sondern auf einen möglichst reibungslosen Ablauf der Arbeit durch das System. Dabei wird deutlich, dass eine hohe Mitarbeiterauslastung zu der paradoxen Situation führen kann, dass Ergebnisse später und aufwändiger als notwendig fertig gestellt werden.

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